Datenschutz im Internet: Die Fülle ist das Problem

Sie wollen die einschlägigen Datenschutzrichtlinien DSGVO und das Telemediengesetz TMG auf Ihrer Website korrekt umsetzen? Dann haben Sie ein Problem. Denn der durchschnittliche Internetauftritt hat ca. 300 Seiten. Und eigentlich müssen Sie jede einzelne genau checken.

 

Datenschutz ist extrem aufwendig

Im Datenschutz nehmen Webseiten eine Sonderstellung ein, denn IP-Adressen gelten laut BGH seit 2017 als personenbezogene Daten. Nun werden bei jedem Aufruf einer Internetseite zwangsläufig IP-Adressen übertragen. Und genau diese sind durch das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) sowie durch die EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) ganz besonders geschützt. Sie müssen also zunächst einmal selbst herausfinden, wohin diese Daten weitergegeben werden, ihren Besucher darüber informieren und ihm die Möglichkeit geben zu widersprechen.

Um jetzt herauszufinden, wo auf Ihrer Webseite IP-Adressen zu Dritten transferiert werden, müssen Sie jede einzelne Unterseite Ihrer Webpräsenz aufrufen, durchsehen und analysieren. Bereits durch eingebundene Videos oder Landkarten werden nämlich sensible Daten zu den jeweiligen Anbietern dieser Komponenten übermittelt.

Das Problem

Ein normaler, durchschnittlicher Internetauftritt ist relativ umfangreich. Wir haben dazu eine Analyse von über 200 Webseiten angefertigt. Diese zeigt, dass jede einzelne aus ungefähr 300 Seiten (Pages) besteht. Wenn diese komplett und kompetent durchgesehen und untersucht werden sollen – von Webmastern, Anwälten und Datenschutzbeauftragten –, ist der zeitliche und finanzielle Aufwand immens. Wirtschaftlich ist solch ein Aufwand kaum darstellbar. Erschwerend kommt hinzu: Content entsteht sehr schnell, und fast immer wird er veröffentlicht, ohne ausreichend geprüft worden zu sein.

Dazu kommt die Frage der Kompetenz: Wer kann Webseiten kontrollieren und dabei gleichzeitig die verwendeten Bibliotheken und Scripte unter die Lupe nehmen? Wenn diese Arbeit geleistet ist, dann geht es weiter, denn die entsprechende Datenschutzerklärung muss rechtskonform erstellt werden. Auch die technische Seite der Homepage muss inklusive aller Komponenten gesetzeskonform sein. Welcher Anwalt oder Datenschutzbeauftragte kann dies leisten? Webmaster haben hier das nötige Know-how, allerdings fehlt ihnen wiederum die juristische Expertise.

Eine wirtschaftliche Lösung

Die einzige bezahlbare Möglichkeit ist eine Kombination von intelligenter Automatik und effizienter manueller Analyse. Zunächst einmal muss ein automatischer Scan die gesamte Website mit allen Unterseiten durchleuchten, Schwachstellen und kritische Punkte identifizieren und sortieren. Die wichtigsten Punkte müssen dann im Nachgang noch manuell betrachtet werden.

Auch weitere generelle Prüfungen müssen manuell erfolgen. Wieder können Anwälte und Datenschutzbeauftragte dies in der Regel nicht leisten. Es geht dabei zum Beispiel um die Prüfung, ob eine Webseite in allen gängigen Auflösungen rechtlich sicher dargestellt ist. Dazu müssen unterschiedliche Bildschirmgrößen getestet werden, von Smartphones und Tablets über Notebooks bis hin zu Desktop-PCs. Webmaster könnten diesen Test für verschiedene Auflösungen leicht durchführen, wissen allerdings nicht, worauf sie ihr besonderes Augenmerk legen müssen.

Das Webseitenschutzpaket löst diese komplexe Aufgabe sehr elegant. Sie als Verantwortlicher für Ihre Webseite erhalten schnell, effizient und kostengünstig Lösungsvorschläge, die Sie praktisch und schnell umsetzen können. Mit diesen Vorschlägen können Sie alle einschlägigen rechtlichen Vorschriften einhalten und Abmahnungen, Ordnungswidrigkeiten und Bußgelder wirksam vermeiden.

2018-05-03T14:04:59+00:00